Seit über 40 Jahren stellen sozial engagierte Menschen ihre Hilfe im Rahmen des Sozialsprengels im Oberen Mühlviertel zur Verfügung. Die folgende Chronologie beschreibt wie aus einer Idee eine weitverzweigte Organisation entstand, die heute rasch, vor Ort und effizient Unterstützung bereitstellt.
2024

Leitungswechsel im SOM
Der langjährige Obmann Max Wiederseder als Vordenker und Wegweiser im Sozialsprengel und als ein guter Zuhörer mit ehrlichem Interesse an seinen Mitmenschen übergab die Leitung des Sozialsprengel an Elisabeth Guld (Obfrau) und Hermann Gierlinger (Stellvertreter). Gemeinsam werden die beiden die zukünftigen vorrangigen Ziele herausarbeiten und lösungsorientiert je nach Dringlichkeit versuchen, Hilfestellungen für die Herausforderungen für den einzelnen Menschen zu geben und die Lebenssituation zu verbessern.
2021

Franz Stadlbauer Abschied im Kuratorium
Franz Stadlbauer übergibt die Geschäftsführungsagenden der ARCUS Sozialnetzwerk gGbmH an Werner Gahleitner. In Kuratorizm des SOM wird Franz daher gebührend verabschiedet.
2021

Folder Wertschätzung
Wertschätzung im Alltag -was heißt das konkret? Dass Wertschätzung ein Gebot der Stunde ist, das hört man immer wieder. Der SOM hat dazu einen Folder in leicht verständlicher und praxisnaher Ausführung veröffentlicht. Zusammengefasst: „Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinen anderen zu!“
2020

SOM T-Shirts
Als Zeichen der Dankbarkeit und Wertschätzung wurden die Ortsgruppen mit SOM Leiberl ausgestattet!
2020

CD Zguada Stund a Liadl
Der SOM startete gemeinsam mit den Strilmühna´s ein spezielles Projekt. Weil während der Corona Pandemie keine Besuche möglich waren und bekannte Musik bei Demenzkranken sensationelle Erfolge bringt, wurde eine CD herausgegeben. Diese CD ist unbezahlbar, weil gratis!
Die Produktionskosten wurden von heimischen Betrieben übernommen. Alle Altenheime des Bezirkes wurden mit dieser bemerkenswerten CD ausgestattet.
2020

Essen auf Rädern
In diesem Jahr drehte sich alles um die Corona-Pandemie. Weil keine Versammlungen gestattet waren, wurde auch kein Elisabethpreis vergeben. Besonders beliebt war in dieser Zeit Essen auf Rädern. 2020 wurden im gesamten SOM Sprengel 36.832 Portionen warmes Mittagessen kostenlos zugestellt. Da die Zusteller oft zu den Risikopersonen zählten wurde die Zustellung von div. Jugendorganisationen wie z.B. Landjugend übernommen.
23.800 Portionen stammten von öffentlichen Einrichtungen wie Altenheimen oder ARCUS. Knapp 13.000 Portionen wurden jedoch von heimischen GASTRO-Betrieben hergestellt. Dadurch wird die Bedeutung dieser Aktion für die heimische Gastronomie deutlich.
2019

Schwerpunkt 2019 – Und plötzlich ist alles anders
Das Thema Wie kann Krisenbewältigung gelingen stand sowohl im Festvortrag bei der JHV durch die Leiterin der Krisenintervention OÖ. Monika Czamler als auch beim Elisabethpreis der an Renate Andraschko für die jahrelange Leitung der Krisenintervention im Bezirk die Auszeichnung bekam. Zusammenfassen kann man ihre gedanken mit folgenden Zitat: „Es wird alles gut, aber nichts ist mehr wie es war!“
2016

Einzigartiges SOM Projekt BERTA
2016 wird beim SOM das Projekt BERTA gestartet. Dabei geht es um die Stärkung der Freiwilligenarbeit im Bezirk unter Einbeziehung des Sozialhilfeverbandes sowie um Gewinnung neuer freiwilliger Mitarbeiter. Insgesamt ein sehr erfolgreiches Projekt mit hoher Bewusstseinsbildung und einigen neuen MitarbeiterInnen.
2015

Jahresthema – Pflege
Der Elisabethpreis 2015 wurde an Franz Gabriel aus Sarleinsbach vergeben. Mehr als 10 Jahre ist seine Gattin bettlägerig und pflegebedürftig. Diese Herausforderung meistert er mit seiner Familie beispielhaft!
Das Festreferat unter dem Titel „Herausforderung Pflege – Wen kümmern die Alten?“ hielt Mag. Johannes Brandl von Spes
2015

Festakt 30 Jahre ARCUS
Bis auf den letzten Platz besetzt war die Alfons Dorfner Halle in Lembach beim Festakt „30 Jahre Arcus“. Im Laufe dieser einmaligen Veranstaltung überreichte LH Dr, Josef Pühringer an GF Franz Stadlbauer für eine sensationelle Entwicklung der Region im Sozialbereich das Silberne Verdienstzeichen des Landes OÖ.
2014

„Alles Käse“ – neues Kochbuch
Aus Anlass des Kunst und Kulinarik Festivals in Sarleinsbach hat der Sozialsprengel das Kochbuch „Alles Käse“ herausgegeben. Dieses Buch – mit Rezepten von freiwillig Engagierten Menschen – erfreut sich unerwartet großer Beliebtheit!
2012

Elisabethpreis erstmals vergeben
- Der SOM hat den „Elisabethpreis“ für besonderes Engagement im Sozialbereich ins Leben gerufen. Erste Preisträgerin ist Erna Höfler aus Peilstein, die für ihr beeindruckendes Lebenswerk ausgezeichnet wurde. Die Verleihung erfolgte im Rahmen der Jahreshauptversammlung wo DDr. Severin Lederhilger einen viel beachteten Vortrag zum Thema „Blind vor Sorgen – befreiende Impulse für mehr Vertrauen im Leben“ Eva Leitner, die Leiterin vom Ausschuss „Wert des Lebens“ und der SOM haben gemeinsam das Buch über „Trauer und deren Bewältigung“ herausgegeben.
2011

- Der Sozialsprengel Oberes Mühlviertel kann nun bereits auf eine 30-jährige Geschichte zurückblicken. Bei der Festveranstaltung im Oktober 2011 stand aber vielmehr die Zukunft im Mittelpunkt. “Die Zukunft braucht nicht unsere Angst, sondern unsere Hoffnung, nicht unsere Resignation, sondern unseren Optimismus, nicht unsere Gleichgültigkeit, sondern unser Tun”, so der Vortragende Abt Martin an diesem Abend.
2010

Nach zähen und langwierigen aber erfolgreichen Verhandlungen wird 2010 mit dem Bau des „Markthauses“ in Sarleinsbach begonnen. Darin wird auch die Unternehmensleitung und Verwaltung neue, barrierefreie Büroräumlichkeiten bekommen.
2010

Johann Falkinger tritt als Obmann von SOM und Vorsitzender des Aufsichtsrates von Arcus Sozialnetzwerk zurück. Beide Funktionen übernimmt Max Wiederseder.
2003

- Zwei weitere gGmbHs werden gegründet: Altenfeldner Werkstätten und ARTEGRA Werkstätten. Die Werkstättenangebote und Beratungsdienste werden sukzessive ausgeweitet. Gleichzeitig werden laufend zusätzliche Wohngemeinschaften eingerichtet und begleitet.
2000

Mit der Gründung der Arcus Sozialnetzwerk gGmbH. werden ehrenamtliche und berufliche Arbeit getrennt. Diese strategische Ausrichtung erweist sich als äußerst erfolgreich, das ARCUS Sozialnetzwerk startet eine rasante Entwicklung. 100% Gesellschafter ist der Verein SOM. Obmann Johann Falkinger übernimmt auch den Vorsitz im Aufsichtsrat.
1998

- Start der Werkstatt OASE in Haslach
1997

- Errichtung und Inbetriebnahme der Beratungsstelle Mikado in Sarleinsbach
1995

- In Kollerschlag wird eine weitere Wohngemeinschaft eröffnet.
1994

In Hofkirchen wird das Wohnheim Falkenstein in Betrieb genommen. Start der Wohnbetreuung Au in der Gemeinde Hofkirchen
1993

Johann Falkinger folgt Dir. Franz Höfler als Obmann des SOM. In Putzleinsdorf wird die erste Wohngemeinschaft eröffnet.
1991

- Start der flächendeckenden Mobilen Altenbetreuung im Bezirk Rohrbach
1989

- Eröffnung des Wohnheimes St. Vinzenz in Gollner, Gem. Berg bei Rohrbach
1986

Ing. Herbert Ortner (rechts) wird 1986 der erste Geschäftsführer des Sozialsprengels. Zwei Jahre später wird dieses Amt von MAS Franz Stadlbauer (links) übernommen.
1985

In Sarleinsbach wird das Wohnheim St. Severin mit angeschlossenen Werkstätten eröffnet, und damit der Start für die berufliche Arbeit vollzogen.
1981

Der Verein Sozialsprengel Oberes Mühlviertel (SOM) wurde gegründet und die Statuten von den Behörden genehmigt. Dir. Franz Höfler wurde zum ersten Obmann gewählt. Bis 1985 wurde ausschließlich ehrenamtliche Arbeit geleistet.
Mit der Inbetriebnahme des Wohnheimes St. Severin in Sarleinsbach wurde der Start in den beruflichen Bereich vollzogen und der Verein zum beliebten Arbeitgeber.
1979

Eine handvoll sozial engagierter Menschen trafen sich und diskutierten über die Frage: „Wie können bedarfsgerechte soziale Angebote vor Ort, rasch und effizient organisiert werden?“ Ergebnis war die Gründung des „Sozialsprengel Oberes Mühlviertel“ (SOM). Mitentscheidend für den bemerkenswerten Erfolg dieser zukunftsträchtigen Idee war die Tatsache, dass neben vielen privaten BürgerInnen auch viele Pfarrer und Bürgermeister zur Mitarbeit gewonnen werden konnten. Dadurch wurde von Beginn an ein starkes und tragfähiges Fundament geschaffen.

Kommentar verfassen